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Unsere Öffnungszeiten:

 

Montags - Freitags:

Mittagstisch 11.00 - 14.00 Uhr

Abends ab 17.00 Uhr

Wochenende:

ab 11.00 Uhr durchgehend geöffnet

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Gasthaus Zum Schwanen

Chronik des Gasthauses "Zum Schwanen"

 

Im Jahre 1705, so verrät es eine Aufschrift am Scheunentor, wurde das Gasthaus "Zum Schwanen" von Josef Adam Ochs, der auch zeitweilig Bürgermeister des austrebenden Oberursels war, erbaut.

 

Das Holz zum Bau kam aus dem Maasgrund. Aus Beständen eigener Edelkastanien-Haine wurde das Bauholz geschnitten.

 

In der sechsten Generation befindet sich das Gasthaus noch im Familienbesitz.

 

Johann Ochs übernahm 1875 die Geschäftsleitung. Nach seinem Ableben leiteten

Frau Elisabeth geb. Henrich und Johann Ochs jun. ab 1879 den Betrieb. Zu dieser Zeit

wurde noch neben der Bewirtung eine Landwirtschaft betrieben und so manche Magd schleppte die Milchkannen durch das Lokal.

 

Nach 40-jähriger Führung wurde das Geschäft an Tochter Katharina geb. Ochs und August Wentzell übergeben, die im Jahre 1957 baulich Veränderungen vornahmen und für ein freundliches Lokal mit angrenzendem Kolleg sorgten. Die Gemütlichkeit zog viele neue Gäste an. Die Rumpsteaks und Rinderfilets vom neuen Wirt, der von Beruf Metzger war, waren sagenhaft, was bis heute noch im "Schwanen" berühmt ist.

 

Viele Vereine verweilten zu diesen Zeiten im "Schwanen". So manche frohe Stunde wurde hier verlebt. Auch wurde zu dieser Zeit

das Kirchweihfest und der Fronleichnamstag groß in den Gasträumen und in der damaligen Gartenwirtschaft mit ihren großen Platanenbäumen gefeiert.

 

Im letzten Krieg wurden die Räume im "Schwanen" zweckentfremdet. Wo sonst fröhliche Zecherrunden beim Ebbelwoi saßen, zogen Firmen ein.

 

So wechselten die Zeiten im "Schwanen", der in sechster Generation am 1. Januar 1978 von Heinz Wentzell, dem Sohn von Katharina und August Wentzell, übernommen wurde. Unter seiner Leitung wurde das Lokal umgestaltet.

Es wurden schöne Sitzbänke eingebaut, Fachwerkwände hochgezogen und im früheren Saustall entstand ein Kolleg mit einem Deckengewölbe aus Ziegelsteinen, da sich im Kolleg eine Wand der alten Stadtmauer befand, wurde auch diese freigelegt.

Damit dieses Kolleg an seine Vergangenheit erinnert ließ man von dem Oberurseler Maler Hieronymi auf die Wand ein Bild mit vier fetten Schweinen malen und taufte den Raum "Zum Saustall".

Übrigens: Der "Schwanen" wurde auf drei Mauernder alten Stadtmauern erbaut.